La Matanza - Straßenkinderzentrum

 

Seit vielen Jahren werden in La Matanza, einem Viertel, das an die Hauptstadt Buenos Aires angrenzt, soziale Projekte von Schwestern, Sozialarbeitern und Psychologen durchgeführt (Prävention gegen Drogen- und Alkoholmissbrauch etc).  

Die Armut im Barrio 22 de Enero, die häusliche Gewalt, die allgemeine Lethargie, der Drogenhandel und die Kriminalität – diesen Verhältnissen sind die Kinder und Jugendlichen Tag für Tag ausgesetzt. Es soll versucht werden, ihnen einen Lichtblick und neue Perspektiven außerhalb des Elendsviertels zu geben. Freizeitangebote, Werkstätten, Betreuung und Ausbildungsprojekte, Übergabe von Verantwortung (Ältere Jugendliche werden Koordinatoren für die Jüngeren) sind hier ein wesentlicher Teil der Arbeit. Das Projekt erreicht etwa 140 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Im Barrio leben ca. 40.000 Menschen.

Im Jugendzentrum erfahren die Kinder und Jugendlichen Zuneigung und Unterstützung, sie lernen sich für etwas zu begeistern, kreativ zu sein und zu kommunizieren.

 

Bildung ist keine Ware, Bildung ist Netzwerk:
Um Kontinuität sicherzustellen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, wurden mit Hilfe von AYUDA e.V. Jugendliche und Mütter zu Gruppenleitern/Koordinatoren ausgebildet, die wiederum den Jüngeren bei den Hausaufgaben helfen und sich mit um sie kümmern.

Die Projektbetreuerin Marina Sikora und unser Administrator in Südamerika, Victor Tissera, stehen in sehr engem Kontakt mit den Ansprechpartnern und besuchen das Projekt regelmäßig vor Ort.

 

Steckbrief:

Ort: Barrio 22 de enero, Ciudad Evita, La Matanza / Provinz Buenos Aires.

Wer wird angesprochen: ca. 140 Kinder im Alter zwischen 6 und 18 Jahren

Schwerpunkt der Unterstützung:

AYUDA e.V. finanziert 2016 Honorare für 13 Lehrkräfte im Barrio:

  • Schul-Nachhilfe
  • Computerkurse
  • Psychologe
  • Arbeitsgemeinschaften Kunst, Fußball, Hockey
  • Sozialarbeit, Sommer-Camps

Außerdem Finanzierung von Infrastruktur (Gebäude, Computer, Lehrbäckerei)

Projektbetreuer: Marina Sikora

Kontakt:              marina.sikora(at)arcor.de

Einblicke in das Projekt